GEO: Von der Diskussion auf Vorstandsebene zur entschlossenen Umsetzung

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On März 10, 2026

GEO

Wir haben bereits über die plötzliche Welle von Fragen gesprochen, die auf den Schreibtischen von Marketer:innen landen – allen voran die Frage: „Tauchen wir in KI-Antworten überhaupt auf?” Diese Frage ist nicht verschwunden. Was sich geändert hat, ist die Dringlichkeit dahinter.  

Führungskräfte sind nicht mehr nur neugierig. Sie betrachten GEO zunehmend als etwas, das maßgeblich beeinflusst, wie ihre Marke verstanden, gefunden und validiert wird, über eine völlig neue Schnittstelle. Und dieser Wandel erzeugt einen neuen Druck innerhalb von Organisationen.  

Der Druck entsteht, weil GEO in keine Teamzuständigkeit sauber hineinpasst. Es schneidet quer durch Brand, Content, SEO, PR, Produkt und Customer Experience. Die eigentliche Herausforderung lautet also nicht „Wie optimieren wir für KI?“, sondern „Wie organisieren wir uns rund um etwas, das alles berührt?“ 

Genau damit ringen die meisten Teams derzeit. 

GEO wird zu einer strategischen, nicht technischen Diskussion 

Wenn wir mit Kund:innen sprechen, drehen sich die Fragen um Markenrelevanz, Wettbewerbspräsenz und darum, ob ihre Organisation so aufgestellt ist, dass sie die von LLMs aufgenommenen Signale beeinflussen kann.  

Oliver Smith, Global Head of Brand & Communications bei Awin, bringt es auf den Punkt:  

„[GEO ist] der nächste Schritt der Markenoptimierung im digitalen Marketing-Ökosystem. So wie SEO zu einem Rätsel wurde, das es zu lösen galt, verhält es sich nun mit GEO. Für jeden Marketer im digitalen Umfeld sollte es wichtig sein, Markenrelevanz zu erlangen und ein aktiver Bestandteil der Customer Journey zu sein.“  

„Dass Red Lorry Yellow Lorry auf uns zukam, um dieses Gespräch zu führen, war ermutigend – vor allem, da dieses Thema einige Tage zuvor bereits auf Vorstandsebene diskutiert worden war. Für uns waren ein klarer Nachweis des GEO-Verständnisses, ein konkreter Plan für das weitere Vorgehen und eine Vorstellung möglicher Ergebnisse entscheidende Punkte.“  

„[GEO] ist inzwischen etwas, in das wir aktiv Zeit investieren.“  

Das hören wir überall. Teams sind zwar nicht bereit, ihre gesamte Kommunikations- und Content-Organisation umzubauen. Aber sie sind bereit, zu verstehen, was passiert, wo sie stehen und welche Hebel sie realistisch bedienen können. 

GEO zwingt Marken dazu, ihre Grundlagen erneut zu betrachten 

Das Interessante am GEO ist, dass es keine Tricks oder Abkürzungen belohnt. Es belohnt Klarheit, Konsistenz und Glaubwürdigkeit. Am meisten profitieren werden also nicht die Marken mit dem meisten Content, sondern die mit dem kohärentesten Fußabdruck.  

Deshalb geht es beim GEO darum, die Grundlagen zu stärken, die Sie bereits besitzen: 

 Dieser Teil wird oft übersehen. GEO ist kein neuer Kanal. Es ist ein neuer Spiegel. Er reflektiert die Stärke Ihrer bestehenden Markensignale. 

Frühe Vorreiter versuchen nicht, „GEO zu gewinnen“. Sie versuchen, es zu verstehen. 

Die klügsten Teams, mit denen wir zusammenarbeiten, legen Wert darauf, früh GEO-Kompetenz aufzubauen. Sie wollen wissen, wie LLMs ihre Marke aktuell interpretieren, welche Quellen diese Interpretation prägen und wo sie selbst Einfluss nehmen können.  

Richard Brandon, VP Marketing bei RtBrick, fasst diese Denkweise so zusammen:  

„GEO steckt noch in den Kinderschuhen, aber wir wissen, dass unsere Zielgruppen zunehmend LLMs wie ChatGPT nutzen, um Informationen abzurufen, ohne überhaupt eine Website zu besuchen. Für uns ist es daher extrem wichtig, diese frühen Quellen zu verstehen, die von AIs genutzt werden. Wir haben mit einem GEO-Audit begonnen, das uns einen soliden Plan liefert, wie wir unseren Auftritt beeinflussen können.“  

Dieses pragmatische Muster sehen wir immer wieder: Zunächst soll die Landschaft verstanden werden, bevor große Entscheidungen getroffen werden. 

Die Frage der internen Verantwortlichkeit wird unausweichlich 

Eine der derzeit häufigsten Diskussionen in Organisationen lautet: „Wer kümmert sich eigentlich um dieses Thema?”  

Wenn Bereiche wie Brand, Content, SEO, PR, Produkt und Customer Success betroffen sind, kann es nicht allein von einem Team verantwortet werden. Aber jemand muss die Koordination übernehmen. Jemand muss die Erkenntnisse in Handlungen übersetzen. Und jemand muss sicherstellen, dass die linke Hand weiß, was die rechte veröffentlicht.  

Hier kommen Kommunikationsverantwortliche ins Spiel. Denn die Kommunikationsabteilung ist oft die einzige Funktion mit vollständiger Sicht auf das gesamte narrative Ökosystem. Sie verstehen, wie Owned-, Earned- und Social-Signale zusammenwirken. Sie wissen, wie Reputation entsteht – und wie Inkonsistenzen entstehen.  

Das bedeutet nicht, dass die Kommunikationsabteilung alles allein tragen sollte. Aber sie ist besonders gut positioniert, um das Gespräch zu führen.

GEO wird zum Katalysator für bessere bereichsübergreifende Abstimmung 

Der größte Mehrwert von GEO ist derzeit: Alignment. 

Wenn Teams beginnen, sich anzuschauen, wie LLMs ihre Marke interpretieren, erkennen sie schnell, an welchen Stellen ihre Story fragmentiert ist. Sie sehen, wo Produktbeschreibungen nicht zur Marketingsprache passen. Oder wo PR-Narrative nicht zur Website-Kommunikation passen. Oder wo Kundenreferenzen nicht so sichtbar sind, wie sie sein sollten. GEO deckt diese Lücken auf. Sobald man sie sieht, kann man sie schließen. Deshalb stärken frühe GEO-Projekte oft die gesamte Kommunikations- und Content-Maschinerie. Sie zwingen Teams zu mehr Klarheit und Konsequenz. 

Wohin die Reise führt  

GEO wird sich weiterentwickeln. Die Spielregeln werden sich stabilisieren, die Tools werden sich verbessern und die Metriken werden sich standardisieren. Doch im Moment liegt die Chance weniger im Streben nach Gewissheit als im Aufbau von Bereitschaft.  

Wenn Ihr Vorstand nach GEO fragt, dann fragt er nicht wirklich nach KI. Er fragt, ob Ihre Marke klar, glaubwürdig und konsistent erscheint – dort, wo Ihre Zielgruppen heute Antworten suchen.  

Das ist eine strategische Frage. Und eine, bei der es sich lohnt, vorauszugehen.  

Wenn Sie vorausgehen möchten, füllen Sie einen kurzen Fragebogen aus und erhalten Sie ein kostenloses Mini-GEO-Audit von Red Lorry Yellow Lorry, das Ihnen zeigt, wo Ihre Marke aktuell steht. 

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